Karla Katja Leisen

* 1973 in Köln

Kunst begleitet mich mein ganzes Leben. Ich habe viele Wege, Material und Möglichkeiten ausprobiert und gefunden Themen und Situationen Ausdruck zu verleihen.

Die Bildende Kunst ist, seit ich denken kann, ein Teil meines künstlerischen Ausdrucks. In der Jugend kam das Tanzen dazu. Architktur interessierte mich sehr. Kunst als Unterrichtsfach zu studieren, fütterte mich eine Weile und wurde durch die Erlebnispädagogik, Werkstattkunst und Offene Bühne abgelöst. Reisen durch Europa und Lateinamerika, Brasilien inspirierten mich sehr. So kam es zu Landart Projekten in Irland, Tanzperformances in Spanien und Theaterstücken in einigen deutschen Städten und Regionen. Die Theaterpädagogik schenkte mir die Lust am Theater Regieassistenzen zu machen. Daraus entstanden Aufträge für Stadtteilprojekte, Theaterstücke wie Performances als Regie, Bühnenbildnerin und Lichtdesign.

Die Schauspielausbildung zum Bühnenclown* erweiterte meinen Horizont und ließ mich in neue Welten eintauchen. Ich war ab dem Moment nicht mehr nur vor und hinter, sondern auch auf der Bühne. Ich stellte schnell fest, dass mich der öffentliche Raum mehr interessierte als die Bühne im Theater. Seitdem bin ich regelmäßig als Figur unterwegs und liebe es Die Kunst des Clowns* weiterzugeben.

Hinzu kam der Klang. Der eröffnete mir das ganze Universum, die physikalischen Begebenheiten von Schwingung, Bewegung und Klang, Makrocosmos und Mikrocosmos, Energie.

Die Kunst im Bild hat Corona mir wieder geschenkt* Im Winter 2020 / 2021 – Begonnen hat alles mit der Bewegung, mit Tanz. Das Malen kam dazu. Atmen – eine Bewegung im Raum – ein Tanz – eine Reise mit dem Körper und dann landet es auf dem Papier oder der Leinwand. Das was mich bewegt. Es hat viel mit Energie zu tun, die am Ende sichtbar und spürbar auf den Bildern ist. Dazwischen – zwischen den Welten war die erste Ausstellung in 2021. Zeichnungen, Malerei und Installationen.

Fotomontagen entstehen in 2022 * Weltenwandel ist die zweite Ausstellung.

Alles ist in Bewegung – Künstlerische Prozesse haben für mich immer wieder mit Transformation zu tun, mit dem schöpfen aus mir selbst, mit dem Weiterentwickeln – zwischen Momentaufnahmen und in ständigem Wandel zu sein.

Es ist die Vielfalt der Möglichkeiten die Künste miteinander zu verbinden, das reizt mich und macht alles lebendig.

Kunst mit oder für Andere zu machen, bedeutet das Glück im Augenblick für mich.

Ich will Mut machen den eigenen Träumen (und sich selbst) zu folgen.

Denke an die Kraft, die im Universum steckt – die Kraft, die die Erde bewegt und die Bäume wachsen lässt. Dieselbe Kraft steckt auch in dir, wenn du nur den Mut hast – und den Willen, sie zu benutzen.“ Charlie Chaplin aus Limelight

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